In der Interessengemeinschaft Märkischer Mykologen, die seit 1992 im NABU Brandenburg als Landesfachausschuss fungiert, engagieren sich ehrenamtlich arbeitende Pilzkundler*innen aus Berlin und Brandenburg. Die Zielsetzung der IMM besteht darin, die Kenntnisse über unsere märkische Pilzwelt in der Bevölkerung zu vermehren und die Erforschung der Mykoflora zu befördern.


Im Jahr erscheinen zwei Hefte mit einem Umfang von je mindestens 64 Seiten. Da der „Boletus“ als Mitgliederzeitschrift konzipiert ist, finanzieren sich die Hefte durch den Jahresbeitrag ihrer Mitglieder. Der Bezug der Zeitschrift erfolgt über die Mitgliedschaft im „Boletus e.V.“, dessen einzige Ziele die Herausgabe der Zeitschrift und die Organisation der „Boletus“-Tagung alle zwei Jahre sind.

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Nur durch Mitwirkung einer größeren Anzahl kenntnisreicher Beobachter*innen kann es gelingen, die noch längst nicht abgeschlossene Inventarisierung der PiIzflora von Brandenburg und Berlin entscheidend voranzubringen. So können in jedem Jahr zahlreiche Erstfunde für das Gebiet getätigt und bisweilen sogar neue Arten für die Wissenschaft nachgewiesen werden.

Genauere Kenntnisse über Vorkommen, Verbreitung und Ökologie der zahllosen Pilzarten sind auch eine entscheidende Voraussetzung dafür, die Gefährdung von Pilzarten und Pilzstandorten zu erkennen und gegebenenfalls geeignete Schutzmaßnahmen durchführen zu können. Die durch das Land herausgegebene von der IMM erarbeitete Rote Liste der Großpilze (Makromyzeten) von 1993 muss dringend überarbeitet werden um die in den letzten 30 Jahren erarbeiteten Kenntnisse der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.

Mitglieder der IMM wirken auch im Bundesfachausschuss Mykologie des NABU mit. Ergebnisse der mykologischen Erforschung des Gebietes werden regelmäßig im Heft „Boletus“ und anderen mykologischen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Zu den wichtigsten Aktivitäten gehören neben der regionalen Fachgruppenarbeit mit Diskussionsabenden und Exkursionen die jährlichen Arbeitstagungen, die vor allem der Erforschung mykologisch ungenügend bekannter Teilgebiete dienen sollen. Eine wichtige Zielsetzung ist die Erarbeitung einer Checkliste der Makromyzeten von Brandenburg und Berlin.